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Mit NFTs handeln: Kaufen und verkaufen

Mit NFTs handeln: Kaufen und verkaufen

Die Non-Fungible Token (kurz NFT) sind auf dem Vormarsch. Sie symbolisieren die perfekte Kombination aus digitalen und realen Wertgegenständen. Da sie nicht austauschbar sind, wohnt ihnen eine gewisse Einzigartigkeit inne. Was sie unter Umständen sehr wertvoll macht. Dies lässt sich daran erkennen, dass die Käufe und Verkäufe von NFTs in 2021 sprunghaft angestiegen sind. Manche Buchautoren nutzten bereits die Gunst der Stunde, um darüber zu schreiben. Andere Freunde der Blockchain erklärten sich über ihre Blogs oder berichteten auf YouTube.

Doch für viele stellen NFTs noch ein Buch mit sieben Siegeln dar. Mit diesem Ratgeber tauchen wir ein wenig in die Praxis ein. Wie lassen sich NFTs handeln? Was gilt es beim Kauf und Verkauf zu beachten? Wir verraten es!

Was sind NFTs?

Wir sprechen hier von einer Art digitalen Währung für sich. Jedoch basiert sie auf physischen Produkten, welche nicht austauschbare digitale Inhalte bieten. Dies können Kunstgegenstände, aber auch virtuelle Items in Videospielen und vieles mehr sein. Entwickler von NFTs entdecken die vielen Möglichkeiten jetzt gerade erst so richtig. Weshalb davon auszugehen ist, dass die besonderen Tokens in 2022 erheblich an Bedeutung gewinnen dürften.

Von technischer Seite betrachtet, werden NFTs beim sogenannten Minting in der Blockchain generiert. Die digitale Datei erhält hierbei eine Umwandlung in eine Art Sammelobjekt, welches es mit Hilfe der Blockchain nur einmal gibt. NFTs existieren schon seit einigen Jahren. Allerdings hat der Hype erst letztes Jahr so richtig begonnen. Ein Grund dafür ist die Verbindung zwischen einem virtuellen Wert mit einem greifbaren Gegenstand.

Wie viel sind NFTs wert?

Einmal erstellt, ist es unmöglich einen NFT zu verändern oder zu löschen. Er besteht für die Ewigkeit. Wie viel er jedoch tatsächlich wert ist, hängt von vielen Faktoren ab. Wir reden hier in erster Linie von einem Sammelobjekt. Dessen Preis steht und fällt mit der Nachfrage. Jedoch können NFTs auch mit virtuellen Gegenständen verbunden sein. Wer ihn besitzt, erhält bspw. in einem Videospiel einzigartige Inhalte. Diese Rarität ist es, welche NFTs wertvoll machen kann. Oder es ist ein digitales Abbild eines realen Kunstwerks.

Beim Kauf ist also stets darauf zu achten, in welchem Umfeld sich der Token befindet. Steht eine große Community dahinter, kann er einen hohen Preis erzielen. Schwer abzuschätzen ist hingegen, ob ein NFT mit der Zeit an Wert gewinnt oder verliert.

Eigene NFTs in der Blockchain registrieren

Wie bereits erwähnt, nennt man den Prozess der NFT-Erstellung „Minting“. Hierbei spielt die Blockchain die zentrale Rolle, denn dank ihr werden die einzigartigen Sammlerstücke zur Realität. Jedes von ihnen erhält einen unverwechselbaren Code, welchen es weltweit nur einmal gibt. Auf diese Weise kann ein NFTs in den persönlichen Besitz einer einzigen Person übergehen.

Damit verbunden ist eine sogenannte Smart-Contract-Blockchain. Die meisten Ersteller nutzen dafür die Kryptowährungen Ethereum. Doch es gibt noch weitere, welche den Schöpfungsprozess eines solchen Tokens ermöglichen. Auch ein Krypto-Wallet (digitale Geldbörse) ist notwendig, damit das Minting gelingt. Nur über dieses Erhält der Besitzer Zugang zu seinem NFT und kann diese auf Wunsch darüber veräußern.

Beim Minting fallen gewisse Gebühren an, welche als Investition betrachtet werden. Gelingt der erfolgreiche Verkauf, sind diese Kosten oftmals vernachlässigbar.

Blockchain: Jede Aktion innerhalb der Blockchain erzeugt mindestens eine Transaktion und diese wird mit „Gasgebühren“ bezahlt.
Kontoführung: Der NFT-Handel über den digitalen Marktplatz verursacht seine individuellen Gebühren.
Listing: Vereinzelt kann das Minting kostenlos stattfinden. Im Gegenzug verlangt die Plattform eine Listinggebühr.

Rechtliche Aspekte beim NFT-Handel

Wer sich mit dem NFT-Handel beschäftigt, sollte auch Kenntnis über die rechtlichen Besitzansprüche haben. In vielen Gerichtsbarkeiten hat hierzu noch keine konkrete Rechtsprechung stattgefunden. Theoretisch könnte das Minting als eine Art Prägung verstanden werden. Womit dem Ersteller ein Urheberrecht zukäme.

Ob er damit auch nach dem Verkauf noch Ansprüche an den Token stellen kann, ist unklar. Zu Beginn ist der NFT zudem noch ungebunden und erst durch einen Dritten entsteht ggf. die Verbindung zu einem Sammelobjekt. Das Vertragswerk ist hierfür genau zu studieren. Bislang klären das die beiden Parteien untereinander und die rechtliche Absicherung sollte nicht vernachlässigt werden.

Bei der vertraglichen Bindung ist ebenfalls zu berücksichtigen, dass der Ersteller bzw. Verkäufer theoretisch mehrere NFTs mit demselben virtuellen Gegenstand verbinden könnte. Damit würde der einzigartige Bezug verloren gehen. In der Zukunft wird es spannend zu beobachten sein, wie die Non-Fungible Token von den Gesetzgebern ihre Einordnung erhalten. Sie könnten bspw. eine Regulierung ähnlich wie Wertpapier bekommen.

Kritik zwecks Geldwäsche-Gefahr

Selbstverständlich ist seitens der Erfinder und Verkäufer keine Regulierung gewünscht. Auf der anderen Seite öffnet die fehlende Kontrolle der Geldwäsche Tür und Tor. Einerseits fehlt eine objektive Preisgestaltung. Andererseits laufen die Transaktionen anonym über die Blockchain ab. Geldwäscher nutzen ihr illegal erworbenes Geld und kaufen damit Kryptowährungen. Diese wandeln sie anschließend in NFTs um und der Weg des Geldes ist nicht mehr nachvollziehbar. Auch der Umtausch in Euro, Dollar oder eine andere Fiat-Währung wäre denkbar.

Bei aller Euphorie rund um die NFTs, sollten die potentiellen Risiken stets beachtet werden.

Foto: pixabay.com (ID 3175059)

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